Über uns

Was wir machen

Wissenshunger ist ein studentisches Public Health Projekt der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. Als Gruppe motivierter Studierender haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche in Deutschland über eine gesundheitsförderliche Ernährung aufzuklären. Nach dem Prinzip der „Peer Education“ veranstalten wir Workshops für Schülerinnen und Schüler, um deren Wissen und Kompetenzen rund um das Thema Ernährung zu stärken, und Freude am gemeinsamen Kochen und Essen zu vermitteln. Dadurch wollen wir Gesundheit frühzeitig und ganzheitlich fördern und zur Prävention von Volkskrankheiten wie Diabetes, Adipositas und Bluthochdruck beitragen. 


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Schulbesuche

Nach dem Prinzip der „Peer Education“ besuchen wir Schulklassen der Unterstufe, um Schüler*innen Wissen und Kompetenzen rund um das Thema Ernährung zu vermitteln und Freude am gemeinsamen Kochen und Essen zu stärken.

Rezepte und Wissenshappen

Auf den Geschmack gekommen? Auf unsere Webseite veröffentlichen wir für die Schüler*innen regelmäßig die Lieblings-Rezepte unserer Mitglieder. Dazu gibt’s das Wissen aus unseren Schulbesuchen nochmal im Überblick. 

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Vorträge & Weiterbildung

Um interessierte (Medizin-) Studierende für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und entsprechendes Wissen zu vermitteln, organisieren wir regelmäßig interdisziplinäre Experten-Vorträge auf universitärem Niveau. 

 

Interesse? 

Dich begeistert unsere Idee und Du möchtest selbst in der Ernährungsaufklärung aktiv werden? Dann werde Teil einer unserer vielen Ortsgruppen oder gründe einen neuen Wissenshunger Standort an Deiner Universität! 

Was uns antreibt

Jeder liebt Essen! Kaum etwas macht so viel Freude wie leckeres Essen und gemeinsames Kochen mit Freunden und Familie. Dabei ist Essen nicht nur ein unvergleichbarer Genuss, sondern zentraler Baustein unserer Gesundheit. So übt sich eine gesundheitsförderliche Ernährung nachweislich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel und sogar die seelische Gesundheit aus.

Jedoch zeigten die letzten Jahrzehnte auch, welche verheerenden Konsequenzen die Verbreitung einer energiedichten Ernährung aus fett- und zuckerreichen und häufig hochgradig verarbeiteten Lebensmitteln haben kann. So gelten laut WHO weltweit im Jahre 2016 1,9 Milliarden Erwachsene als übergewichtig oder gar adipös, fast ein Dreifaches verglichen mit dem Jahr 1975. Ernährungs-mitbedingte Krankheiten gehören dabei zu den relevantesten Ursachen von eingeschränkter Lebensqualität und frühzeitigem Versterben. In Deutschland sind laut Robert-Koch Institut beispielsweise 44% aller Todesfälle auf Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems zurückzuführen (2015). Verstärkt wird diese Problematik durch die Ausbreitung körperlicher Inaktivität. 

Vor diesem Hintergrund, setzt sich Wissenshunger mit einem positiven Bildungsansatz im Sinne der Gesundheitsförderung dafür ein, Kindern und Jugendlichen frühzeitig die Kompetenzen und das nötige Wissen rund um eine gesundheitsförderliche Ernährung beizubringen. Von Schönheitsidealen und Schlankheits-Wahn distanzieren wir uns dabei klar, und wecken stattdessen Freude am gemeinschaftlichen Kochen und Essen. So bildet neben der Wissensvermittlung das gemeinsame Zubereiten eines leckeren und gesunden Frühstücks das Herzstück unserer Schulbesuche. 

Unsere Story

Wissenshunger wurde im Oktober 2016 von den Heidelberger Medizinstudenten Felix Teufel und Philipp Portz ins Leben gerufen. Gemeinsam mit einer motivierten Gruppe Studierender erarbeiteten und erprobten sie in Heidelberg die Grundlagen, Konzepte und Strukturen des Projektes. Im Mai 2018 wurde aus dem Arbeitskreis Ernährung der Fachschaft Medizin Heidelberg dann das Projekt Wissenshunger der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd). Seither expandiert Wissenshunger bundesweit, sodass eine stetig wachsende Anzahl an Hochschulgruppen immer mehr Schüler*innen in Deutschland erreichen kann. In bundesweiter Kooperation wird das Projekt dabei fortwährend weiterentwickelt. 

Das Team

Die Wissenshunger Lokalgruppen Leiter*innen bei ihrem Arbeitswochenende in Heidelberg im Mai 2019.